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In 2,27 Minuten zum Slalomstart
Die neue, kuppelbare Vierer-Sesselbahn   „Ganslern“ nimmt Formen an: Ein Transport-Hubschrauber der Firma Heli Swiss hat vor wenigen Tagen in präziser Feinarbeit drei Stützen zur Lifttrase geflogen. „Dafür notwendig waren 12 Rotationen“, heißt es seitens der Bergbahn AG Kitzbühel. Der schwerste Teil war das Querhaupt der Stütze 4 mit einem Gewicht von 3800 Kilogramm.

 Für die Kritiker in der Gamsstadt ist der neue Weltcup-Lift mit 736 Metern Länge zu kurz ausgefallen. Für den Geschäftsführer des Kitzbüheler Ski Clubs Michael Huber stellt er allerdings die perfekte Lösung dar: „Ich kann keine Schlösser bauen, wenn kein Geld vorhanden ist.“

 Die Kosten für die rund vier Millionen Euro teure kuppelbare Vierer-Sesselbahn übernimmt die Bergbahn AG.  Der KSC unterstützt das Projekt aber mit rund der Hälfte der Kosten, wie Huber erläutert. Für die neue Piste der permanenten Rennstrecke fällt noch eine weitere Million Euro an, die der KSC zahlen muss.

Warum der neue Lift nicht länger ausgefallen ist? „Die Natur spricht dagegen“ erläutert Huber. Aus geologischer Sicht sei eine Verlegung der Bergstation nicht möglich. Allen Grund zur Freude  haben übrigens die Weltcup-Fahrer: Sie erreichen den Slalom statt in 20 künftig in rasanten 2,27 Minuten.
Alexandra Fusser

Erscheinungsdatum: Mittwoch, 27. August 2008
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