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Unterführung ist zweispurig
Selbst der zuständige Landesrat Anton Steixner freute sich über die Beseitigung der Engstelle auf der Hochkönig Bundesstraße. Bei ihm, Steixner, habe die enge Bahnunterführung und die damit verbundenen Stauungen stets für Verwunderung gesorgt. „Weil die Straße vor und nach dem Loch gut ausgebaut ist.“

Der einspurige Durchlass stellte jahrzehntelang ein Nadelöhr  in der Verkehrsverbindung zwischen St. Johann und dem Pillerseetal sowie dem angrenzenden Pinzgau dar. Doch lange Zeit war der Ausbau der Unterführung von den betroffenen Bürgermeistern nicht gewollt. Erst durch die weitere Aufrechterhaltung der 7,5-Tonnen-Beschränkung für Lkw gaben die Dorfchfs grünes Licht für einer Erweiterung der Unterführung. Durch den Ausbau können nun zwei Lkw problemlos aneinander vorbeifahren. Außerdem wurde  beidseitig ein Gehsteig errichtet.

Die Gesamtkosten für das 250 Meter lange Baulos betragen 2,10 Millionen Euro, davon übernimmt das Land Tirol 1,7 Millionen Euro. Knapp 100.000 Euro bringt St. Johann für die Neuverlegung des Kanals auf. Alexandra Fusser

Erscheinungsdatum: Montag, 29. September 2008
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