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Dez8

Erstellt von:B.A.
08.12.2010 22:11 

Als Ken Follet Mitte 20 war, schrieb er „Die Säulen der Erde“ und landete damit einen Bestseller (dem noch viele folgen durften).
Der frühe Ruhm hat ihm nicht geschadet, sondern erlaubt genau zu recherchieren, denn Authentizität ist ihm sehr wichtig. Geschichte lernen durch Geschichten: Achtung, Kinder! Onkel Follett hat was zu erzählen: eine bittersüße, unmögliche Romanze, Schützengräberdramatik, Schützengräberromantik, die russische Revolution, die hungrig ihre eigenen Kinder frisst, …. die Geschichte ist eh tot: lange lebe das „Geschichteln“. Denn hat der Onkel F. eine Hauptfigur gewählt, gelangt diese sicher durch Hunger, Krieg, Liebe und andere Katastrophen.
Genau deshalb wirkt die dramatische Handlung vor, während und nach dem 1. Weltkrieg fast ein bisserl wie Kasperltheater: klar gibt es immer wieder Krokodile, aber wer gewinnt immer am Schluss? Eh klar!

Die Guten irren nie. Einfache Leut sind immer gut. Sie sterben zuweilen schneller. Snobs, eingebildet, aber reich sind immer adelig. Schlaue Arme sind anrüchig, aber mutig und kommen nach Amerika (=Geld) usw., etc.

Ein netter schwarz/weiß – Roman, genau und korrekt recherschiert, gut und flüssig zu lesen. Wenn’s gefällt: keine Bange! Es ist Teil 1 der Trilogie.
Lesen?
Schadet nicht.
 

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