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Ihre Meinung

Donnerstag, 10. April 2008

Kaum ein Thema im Bezirk mag so polarisieren:
Hundehaltung und Verantwortung

Auf unseren Bericht letzte Woche, siehe hier, kamen bereits einige Reaktionen, wie ist Ihre Meinung?

Mit Schlagzeilen wie „Die leidige Sache mit dem Hund“ lässt der verfassende Journalist in seine private Einstellung blicken. Mit solchen Formulierungen ist niemanden geholfen, weder den betroffenen Personen des bedauerlichen Vorfalls in Kitzbühel, noch jenen Menschen, die sich für einen Hund entschieden haben. Ich persönlich habe meinen Hund nicht aus „Jux und Tollerei“, sondern weil er auch als Therapie- bzw. Begleithund eingesetzt werden soll. Leider kann man keinem Hundebesitzer vorschreiben, dass er eine Anzahl von Stunden in der Hundeschule absolvieren muss, bevor man ihn auf die Allgemeinheit „loslässt“ - hier ist wohlgemerkt in erster Linie der Besitzer und dann der Hund gemeint... Ein gut erzogener Hund ist eine Bereicherung für die Gesellschaft und kein Untier - für Menschen, die sich mit ihrem Hund nicht beschäftigen und ihn auch nicht „im Griff“ haben, habe ich auch kein Verständnis. Das geschriebene Wort ist eine scharfe Waffe und gerade deshalb sollte damit bewusst und behutsam umgegangen werden.
Mag. Walter Astner
6391 Fieberbrunn

Genetisch gesehen ist und bleibt der Hund ein Raub- und Rudeltier. Die-se Urinstinkte haben sich Menschen in den Jahrtausenden der Domestizierung zu Nutze gemacht. Damit der Hund glücklich werden kann, braucht er Aufgaben, welche seinen Urinstinkten entsprechen. Hunde sind niemals reine Schmusetiere oder noch Schlimmer – ein Spielzeug für Kinder.
Wenn sich Menschen (Familien) einen Hund anschaffen, übernehmen Sie die Verantwortung für das Tier. Verantwortung übernehmen heißt Antworten zu finden. Der verantwortungsvolle Mensch muss somit Antworten finden, die einerseits den genetischen Trieben gerecht werden und anderseits ein sinnvolles Miteinander (Hund und Mensch) ermöglichen.
Basis dazu ist die Rollenklarheit. Erst wenn der Hund den Menschen als „Rudelführer“ akzeptiert und seine Rolle in der Familie kennt, kann es zu einer nachhaltigen Beziehung kommen.
Dabei sind es die kleinen Dinge, die hilfreich sind. Wer geht als erstes durch die Tür? – Erst der Mensch und dann der Hund. Wer geht an der Leine voran? - Es ist der Rudelführer und nicht der Hund. Diese Unterschiede die den Unterschied ausmachen, gilt es zu lernen.
Thomas Walker
Schriftführer SVÖ-OG 92 „Wilder Kaiser“

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Kommentare
von Annemarie @ Mittwoch, 9. April 2008 12:10
Heute bin ich beim alten Finanzamt vorbeigegangen, habe mich gefreut, den jungen Turmfalken zu hören und sehe den Stadtgärtner in dem kleinen Gärtchen arbeiten. Ich sage ihm, wie schön sie wieder alles machen, daraufhin zeigt er mir die Bescherung. Seit seiner letzten Reinigungaktion vor ca. 14 Tagen liegt wieder nahezu bei jeder Pflanze bzw. dazwischen ein Haufen Hundekot. Der Anblick hat mich gegraust, dass ich sie gar nicht zählen wollte, die Anzahl war sicher zweistellig. Es hat mich auch maßlos geärgert und wütend gemacht. Sicher sind daran nicht die Hunde schuld, sondern die Hundehalter, die sich wohl einen Hund anschaffen, aber keine Verantwortung dafür übernehmen wollen. Ich wünsche mir, dass die guten Hundehalter diese Rücksichtslosigkeit deutlich verurteilen und nicht immer nur die Tatsache ins Treffen führen, dass der Hund nichts dafür kann und über weitere Naturgegebenheiten des Hundes aufklären. Das Problem ist ja leider auch, dass man blöd angeredet wird, wenn man einen Hundehalter darauf aufmerksam macht, dass er verpflichtet ist, die Hinterlassenschaft seines Hundes zu beseitigen. Wenn man an allen Ecken und Enden der Stadt mit der "Hundescheiße" konfrontiert ist, sollte auch der größte Hundefreund verstehen, dass einmal die Langmut zu Ende ist und eine gehörige Aversion gegen die Hunde bzw. ihre Besitzer aufkommt.
Annemarie Zwicknagl
6370 Kitzbühel
Zwickerleiten 15

von wing @ Mittwoch, 23. April 2008 11:50
Also ich kann nur sagen wie herrlich es ist,in einem land zu leben,wo es fast keine Hunde gibt und herumstraeunende schon gar nicht
Stellen sie sich vor sie koennen sich ueberall hinsetzen in jede Rasenflaeche ,Park oder sonst wo und muessen nie aufpassen wo sie sich hinsetzen oder wo sie hintreten
am land ist es ja noch einigermassen ertraeglich aber in einer Stadt fuerchterlich ,ja und fuerchterlich sind auch die Hundehalter

von Hans-Peter @ Sonntag, 20. Juli 2008 19:51
Ich bin auch Hunde besitzer und muss leider feststellen das es zuviele Herrchen und Frauchen gibt bei denen die Hunde alles tun dürfen.Leider.Ich dagegen beseitige die Trümmerl von meinem Hund immer,weil es ist ja nichts dabei.Aber wenn ich sehe wie eine Frau in Aurach Ihre beiden Hunde aus dem Auto lässt und sie in eine Wiese laufe wo das Gras schon etwa 40cm hoch ist und sie ihr geschäft darin verrichten,dann wundert es mich nicht das die Bauern auf die Besitzer böse sind.Denn nur solche Hundebesitzer machen alles kapput.Daselbe ist auch in der Innenstadt.Wenn man die Leute darauf anspricht wegen dem veräumen dann bekommt man zur antwort:"Das geht Sie nichts an,mein Hund darf das!"Das sagen nicht nur Gäste sondern auch die Einheimischen und da sollte der Bürgermeister mal durchgreifen.

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