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Jugend
19

Facebook, Twitter und Co. – kaum jemand, der sie nicht kennt. Vor allem bei uns Jugendlichen erfreuen sich „Social Networks“ großer Beliebtheit.

Rund 600.000 ÖsterreicherInnen im Alter von 13 bis 19 sind Teil des weltweiten Netzwerks „Facebook“. Dabei geht es den Jugendlichen hauptsächlich um den schnellen Kontakt zu Freunden und Bekannten.
Was macht Facebook so besonders?

Der große Erfolg von Facebook basiert auf zwei einfachen Grundideen. Einerseits verbinden soziale Netzwerke Menschen mit den gleichen Interessen und andererseits ermöglichen sie das „Teilen“ von Fotos. Diese zwei simplen Dinge machen es möglich, sich gegenseitig über mehr oder weniger bewegende Dinge auszutauschen.
Friede, Freude, Eierkuchen? – Nein! Privatsphäre, Daten- und Jugendschutz – nur ein paar Probleme, mit denen Nutzer sozialer Netzwerke konfrontiert werden. Insbesondere Teenager geben oft zu schnell und ohne besonders darüber nachzudenken private Daten preis. Doch einmal hochgeladen, ist es fast unmöglich, intime Details und Fotos aus dem Internet zu entfernen. Über die möglichen Konsequenzen denken die Meisten gar nicht oder nur zu wenig nach.
Erst denken,
dann veröffentlichen

Eine Jobsuche kann zum Beispiel zum Verhängnis werden, wenn Unternehmen Partyfotos auf den Profilen finden. Wer will schon einen Abteilungsleiter, der gerne ausgelassen feiert und sich unvorteilhaft auf Facebook präsentiert? – Wohl kaum jemand.
Also wenn Ihr auch in Zukunft noch „Gefällt mir“ drücken wollt, dann gilt: Erst denken, dann veröffentlichen. andf
 


Erscheinungsdatum: Freitag, 19. November 2010
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